Ido-ji, Buddhistischer Pilgertempel in Tokushima, Japan
Ido-ji ist ein buddhistischer Tempel und die 17. Station der Shikoku-Pilgerroute in Tokushima, Japan. Das Gelände umfasst traditionelle Holzbauten, steinerne Laternen und einen zentralen Innenhof, der von Gebetsräumen umgeben ist.
Der Tempel wurde der Überlieferung nach im 9. Jahrhundert vom Mönch Kūkai, auch als Kōbō Daishi bekannt, gegründet. Er wurde in den folgenden Jahrhunderten mehrfach umgebaut, blieb aber stets Teil der Shikoku-Pilgerroute.
Ido-ji ist Station 17 der Shikoku-Pilgerroute, einer der bekanntesten Wallfahrten Japans, die mit dem buddhistischen Mönch Kūkai verbunden ist. Viele Pilger, die sogenannten Henro, tragen hier weiße Gewänder und halten einen Wanderstab, der Kūkai symbolisiert.
Das Gelände ist zu Fuß von den benachbarten Stationen der Pilgerroute erreichbar und verfügt über einfache Einrichtungen für Pilger. Ein Stempelstempel, der sogenannte Shuin, kann im Büro des Tempels abgeholt werden und ist ein übliches Andenken für Besucher der Route.
Der Name des Tempels, Ido-ji, bedeutet wörtlich 'Brunnen-Tempel' und bezieht sich auf einen alten Brunnen auf dem Gelände, der Pilgern einst Wasser lieferte. Dieser Brunnen ist heute noch sichtbar und erinnert daran, dass der Ort früher auch als praktische Raststation für Reisende diente.
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