Jōraku-ji, Buddhistischer Tempel in Tokushima, Japan.
Jouraku-ji ist ein buddhistischer Tempel in Tokushima mit einem Hauptgebaeude und einem Meistergebaeude, die beide seit Juli 2011 als materielle Kulturguter Japans anerkannt sind. Der Tempel wurde bei verschiedenen Phasen seiner Geschichte umgebaut und erweitert, wobei beide Strukturen den urspruenglichen architektonischen Stil bewahren.
Der Tempel wurde zwischen 810 und 824 waehrend der Konin-Aera gegruendet. In der Manji-Periode folgte ein bedeutender Wiederaufbau mit finanzieller Unterstuetzung durch das Hachisuka-Clan.
Der Tempel ist als Station 14 der Shikoku-Pilgerroute bekannt und beherbergt eine Statue des Miroku Bosatsu, einer wichtigen Figur im Mahayana-Buddhismus. Pilger und Besucher kommen hierher, um vor diesem Bodhisattva zu beten, der in der buddhistischen Tradition für zukünftige Erleuchtung steht.
Der Tempel liegt in der Gegend von Enmei-606 Kokufucho in Tokushima und ist ueberwiegend zuganglich. Besucher sollten beachten, dass der Tempel an den meisten Tagen offen ist, aber vorab prufen, ob es zu besonderen Anlassen Aenderungen gibt.
Das innere Heiligtum des Tempels, bekannt als Jigenji, liegt auf dem Pilgerweg etwa zwei Drittel der Gesamtstrecke vom ersten Tempel entfernt. Diese Position macht es zu einem bedeutenden Wendepunkt in der spirituellen Reise vieler Pilger.
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