Idojiri ruins, Archäologische Stätte in Suwa County, Japan
Die Idojiri-Ausgrabungsstätte liegt auf sanften Hängen in Höhen zwischen 800 und 1000 Metern an den südlichen Ausläufern des Berges Yatsugatake. Die Stätte enthält etwa 2000 Artefakte aus der Jomon-Zeit, darunter Keramikgefäße mit verschiedenen Formen wie Schalen und tiefe Kochtöpfe.
Die Ausgrabungen an dieser Stätte begannen 1958 und führten zu ihrer Anerkennung als Nationaldenkmal im Jahr 1966. Diese Ernennung zeigt die Bedeutung der Funde für das Verständnis der frühen Besiedlung und der Lebensweise während der Jomon-Zeit.
Die Keramiken aus dieser Anlage zeigen Darstellungen von Fröschen, Schlangen und Mondsymbolen, die die Verbindung der Menschen zu Natur und Jahreszeiten widerspiegeln. Diese Motive deuten darauf hin, dass die Bewohner ihre Umgebung und ihre Beobachtungen der Welt in ihren alltäglichen Objekten verewigten.
Der Zugang erfolgt über Wanderwege auf den Hängen des Berges, von denen aus man das Gelände und die Ausgrabungsbereiche erkunden kann. Ein Museum auf dem Gelände zeigt die ausgegrabenen Objekte und bietet Einblicke in die Lebensbedingungen der antiken Bewohner.
Bei den Ausgrabungen wurden zwölf vollständige Keramikgefäße gefunden, darunter schale und Kochtöpfe, die selten so vollständig erhalten sind. Diese Funde geben seltene Einblicke in die genaue Form und Verwendung der Behälter im Alltag der früheren Bevölkerung.
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