Rokkō Cottage, Historisches Haus in Rokkōsanchō, Japan
Das Rokkō Cottage ist ein einstöckiges Holzgebäude mit Schiebefenstern, Schieferdächern und Wandverkleidung aus Brettern und Latten. Der Innenraum wird durch einen Flur organisiert, der mehrere Zimmer miteinander verbindet, darunter einen großen Wohnraum mit Veranda.
Das Cottage entstand 1934 als Sommerresidenz für einen Professor der Kwansei Gakuin Universität. Es wurde von Merrell Vories Hitotsuyanagi entworfen, einem westlichen Architekten, der sich auf japanische Bergarchitektur spezialisiert hatte.
Der Hauptwohnraum zeigt Naturholzbalken und einen Steinkamin, die die Architektur einer traditionellen japanischen Bergvilla aus der frühen Showa-Zeit verkörpern. Diese Gestaltung spiegelt den Lebensstil der gebildeten Schicht wider, die sich in dieser Epoche solche Rückzugsorte schuf.
Der Zugang ist von April bis November möglich, und Busverbindungen führen von mehreren Bahnhöfen in der Nähe zum Ort. Man sollte mit steilerem Gelände rechnen und festes Schuhwerk tragen.
Der Wohnraum umfasst etwa 20 Tatami-Matten, eine traditionelle japanische Flächenmessung, die die Raumproportionen nach alten Maßstäben definiert. Diese Größe macht den Raum geräumig, aber noch intim genug für die tägliche Nutzung als Rückzugsort.
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