庚午, Wohnbezirk im Nishi-Stadtbezirk, Hiroshima, Japan.
Kogo ist ein Wohnviertel im Westen Hiroshimas, das sich entlang des westlichen Ufers eines Kanals des Ota-Flusses erstreckt und drei Nachbarschaften umfasst: Kogo-kita, Kogo-naka und Kogo-minami. Das Gebiet zeichnet sich durch eine Mischung aus Wohnhäusern, kleinen Geschäften und lokalen Einrichtungen aus.
Das Gebiet entstand 1870 durch Landgewinnungsprojekte, die in Reaktion auf eine Hungersnot in Hiroshima begonnen hatten. Diese Transformationen vom Wasser zu Siedlungsland prägen bis heute die geografische und soziale Struktur des Viertels.
Das Heiligtum Kogo fungiert als sozialer Mittelpunkt und wird für lokale Versammlungen und gemeinschaftliche Aktivitäten genutzt. Es prägt das Zusammenleben der Bewohner und ist regelmäßig Schauplatz von Nachbarschaftstreffen.
Das Viertel ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen, darunter mehrere Buslinien der Hiroshima Bus und Stationen der Hiroshima Electric Railway Miyajima Line. Besucher können das Gebiet leicht zu Fuß erkunden und bei lokalen Einrichtungen halt machen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten Schulen während der Knappheit Süßkartoffeln auf ihren Gelänben an, was der Kogo Junior High School den Spitznamen Imo-chu gab. Dieses unerwartete Detail zeigt, wie die Gemeinschaft während schwieriger Zeiten zusammenarbeitete.
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