Mimasaka kokubun-ji, Buddhistischer Tempel in Tsuyama, Japan.
Der Tempel Mimasaka Kokubun-ji ist ein Zenbauwerk in Tsuyama, dessen ursprüngliche Anlage sich auf einem quadratischen Grundstück mit fast 180 Metern Seitenlänge erstreckte und von Lehmwällen umgeben war. Die heute sichtbaren Strukturen zeigen traditionelle japanische Bauweise mit erhaltenen Fundamenten von Toren und Hallen.
Der Kaiser Shomu beauftragte 741 die Gründung dieses Tempels als Teil eines landesweiten Programms zur Errichtung von Zen-Bauwerken in japanischen Provinzen. Das Heiligtum wechselte später während der Sengoku-Zeit zur Soto-Sekte über und erhielt Unterstützung durch das Geschlecht Imagawa.
Der Tempel beherbergt eine Bronzeglocke aus der frühen Heian-Zeit, die 1922 als wichtiges Kulturgut Japans anerkannt wurde.
Besucher können die Ruinen und Fundamente der ehemaligen Anlage mit Informationstafeln erkunden, die von archäologischen Ausgrabungen zwischen 1985 und 2009 freigelegt wurden. Der Ort bietet einen guten Überblick über die ursprüngliche Tempelstruktur, auch wenn nicht alle Gebäude noch aufrecht stehen.
Das Heiligtum besitzt eine Bronzeglocke aus der frühen Heian-Zeit, die 1922 als Wichtiges Kulturgut Japans anerkannt wurde. Diese seltene Glocke ist eines der wenigen erhaltenen Originalobjekte aus der frühesten Periode des Tempels und bietet einen Einblick in die künstlerische Qualität der damaligen Zeit.
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