Tōkyō bukkō yamadera, Buddhistischer Tempel in Yamagata, Japan.
Der Tōkyō bukkō yamadera ist ein Tempelkomplex, der die Hänge des Berges Hoju hinaufführt und eine dichte Waldlandschaft durchzieht, mit über 1.000 Steinstufen, die zu mehreren Gebäuden führen. Die Struktur erstreckt sich vertikal über das Gelände mit verschiedenen Hallen und Altären, die an unterschiedlichen Höhenlagen angeordnet sind.
Ein buddhistischer Priester namens Jikaku Daishi wurde beauftragt, diesen Tempel um 860 während der frühen Heian-Zeit zu gründen. Das Heiligtum entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem wichtigen Pilgerort und behielt seine religiöse Bedeutung bis in die heutige Zeit.
Die Konponchudo-Halle am Fuße des Tempels beherbergt eine ewige Flamme, die seit der Gründung brennt und während religiöser Zeremonien eine wichtige Rolle spielt. Dieser Ort zieht Besucher an, die die tiefe spirituelle Bedeutung des Ortes selbst erleben möchten.
Besucher sollten beachten, dass die Begehung der über 1.000 Stufen anstrengend sein kann, daher ist gutes Schuhwerk und eine angemessene Fitnessstufe empfehlenswert. Die beste Zeit für einen Besuch ist an kühleren Tagen, wenn die Waldwege angenehm zu gehen sind.
Ein Aussichtsstand namens Godaido wurde in den frühen 1700er Jahren errichtet und bietet Panoramablicke über das Tal des Flusses Tachiya. Diese Holzkonstruktion steht an einer besonders hohen Stelle und ist ein beliebter Ort zum Fotografieren der Landschaft.
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