Scilla, italienische Gemeinde
Scilla ist eine kleine Gemeinde in Kalabrien, die auf einer Klippe über dem Meer liegt und mehrere Viertel umfasst, darunter das bekannte Fischerdorf Chianalea. Die engen Gassen des historischen Zentrums führen hinab zum Strand, während Ruinen von Mauern und alte Häuser die Struktur des Ortes prägen und von seiner langen Besiedlung berichten.
Scilla wurde in der Antike als Handelshafen gegründet und war über Jahrhunderte ein strategischer Punkt zwischen verschiedenen Zivilisationen. Die Burg Ruffo, die den Ort seit dem Mittelalter überragt, wurde mehrmals umgebaut und war Zeuge von Invasionen und Machtwechseln, die die Region durchlebte.
Scilla wird von seiner Fischertradition geprägt, die man überall im Ort spürt, von den Booten am Strand bis zu den Netzen, die die Fischer täglich präparieren. Der Ort behält diese Verbindung zum Meer in seinem alltäglichen Leben bei, wo die Bewohner sich der Zubereitung von Fischgerichten und der Instandhaltung ihrer Handwerkstechniken widmen.
Der Ort ist am einfachsten mit dem Zug zu erreichen, da die Station im Zentrum liegt und regelmäßige Verbindungen zu größeren Städten bietet. Das Auto ist eine weitere Option, obwohl es in der Hochsaison schwierig sein kann, einen Parkplatz zu finden, und die engen Gassen im Inneren nicht befahrbar sind.
Scilla ist Schauplatz der antiken Mythologie, wo die Gefährtin des Odysseus einer Bestie zum Opfer fiel, und diese legendäre Geschichte wird in den Namen und der Folklore des Ortes lebendig. Wenige Besucher wissen, dass die geheimnisvollen Tremusa-Höhlen in der Nähe seit Jahrhunderten als Zuflucht vor Piraten dienten und immer noch ihre antike Aura bewahren.
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