Kloster Tenshien, Trappistinnenkloster in Hakodate, Japan
Das Trappistenkloster ist ein Frauenkloster in Hakodate in der nördlichen Präfektur Hokkaido in Japan. Die Anlage besteht aus mehreren Gebäuden aus Ziegelstein, darunter eine Kapelle mit halbrunden Bogenfenstern nach europäischem Vorbau.
Französische Nonnen gründeten das Kloster im Jahr 1898, nachdem Bischof Andre Berlioz ein ehemaliges Waisenhaus erworben hatte. Ein Brand zerstörte die ursprüngliche Kapelle, woraufhin 1927 der heutige Ziegelbau entstand.
Tăglich verkaufen die Schwestern selbstgebackene Madeleines und andere Süßwaren, die zu einer beliebten Spezialitä der Region Hakodate geworden sind. Der Name Trappist leitet sich von der französischen Abtei La Trappe ab, die für ihre strenge Ordensregel bekannt ist.
Der Vorgarten und der Ausstellungsraum sind zwischen Mai und September täglich von 8:30 bis 17:00 Uhr zugänglich. Die übrigen Bereiche bleiben für Besucherinnen und Besucher geschlossen, da die Schwestern dort in Klausur leben.
Die Kapelle aus dem Jahr 1927 gehört zu den wenigen erhaltenen katholischen Bauten aus dem frühen 20. Jahrhundert in Nordjapan. Das Kloster war bei seiner Gründung das erste kontemplative Frauenkloster in ganz Japan.
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