Mashū Maru, Maritimes Museum und Eisenbahnfähre in der Bucht von Hakodate, Japan
Die Mashu Maru ist ein ehemaliger Eisenbahnfährschiff, das heute als Museumsschiff an der früheren Zweiten Werft von Hakodate dauerhaft vertäut ist. Das Schiff zeigt das Layout und die Ausrüstung, die typischerweise auf Fahrgast- und Eisenbahnfähren dieser Zeit zu finden waren.
Das Schiff bediente eine wichtige Verbindung zwischen Honshū und Hokkaido, bis der Seikan-Eisenbahntunnel 1988 in Betrieb ging und die Fährverbindungen überflüssig machte. Die Eröffnung des Tunnels markierte das Ende einer Ära der Hochseeschiffe im regionalen Personenverkehr.
Das Schiff behielt seine ursprüngliche Brücke und seinen Funkraum mit funktionsfähiger Navigationsausrüstung, die Besuchern einen Einblick in die Navigationsmethoden des 20. Jahrhunderts ermöglicht. Diese Räume zeigen, wie Besatzungen das Schiff steuerten und mit anderen Schiffen kommunizierten.
Man kann das Schiff vom Dock aus betreten und in die verschiedenen Bereiche gehen, um die Bedingungen an Bord kennenzulernen. Die Räume sind leicht zu Fuß zu erkunden, obwohl es Treppen und enge Gänge gibt, die typisch für Schiffe sind.
Besucher können Überwachungskameras von einem Ausstellungsbereich aus bedienen, um sonst unzugängliche Bereiche wie das Fahrzeugdeck und den Maschinenraum zu sehen. Diese Kameras ermöglichen einen Blick auf Teile des Schiffs, die Besuchern sonst verborgen bleiben würden.
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