Yamanoue Daijingū, Shinto shrine in Japan
Der Yamanoue Daijingū ist ein Schrein in Shinmei-zukuri-Bauweise mit aufgestapelten Holzstrukturen, einem Schilfrohdach und minimalistischen Details, die auf einer leicht erhöhten Plattform ruhen. Das einfache Design mit seinen natürlichen Materialien und geraden Linien verkörpert eine klassische japanische Heiligtumarchitektur, die seit Jahrhunderten handwerklich bewahrt wird.
Der Schrein wurde etwa 600 Jahre ago von dem Mönch Fujibo gegründet, der sich vom Ise Jingu Heiligtum inspirieren ließ, um der Region Segen zu bringen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde er mehrfach verlegt und umbenannt, bis er 1902 seinen heutigen Standort erreichte, nachdem er von Bränden 1878 und 1879 beschädigt worden war.
Der Schrein ist dem Heiligtum Ise Jingu nachempfunden, wobei die spirituelle Verbindung zu diesem bedeutenden Ort bis heute spürbar ist. Besucher erkennen die kulturelle Verbundenheit mit der shintoistischen Tradition, die die lokale Gemeinschaft über Jahrhunderte geprägt hat.
Der Schrein liegt auf einem steilen Weg am Fuß des Bergs Hakodate und ist von der Straßenbahnhaltestelle Hakodate-dokku-mae aus in etwa 16 Minuten erreichbar. Der Aufstieg ist anspruchsvoll, bietet aber Ausblicke auf den Hakodate-Hafen und die lokale Nachbarschaft.
Der Schrein war zeitweise Zuflucht des Kriegsherrn Matsudaira Sadaaki während der Hakodate-Kriege, was die Struktur in ein Symbol von Widerstand und Wandel verwandelte. Ein anderer bemerkenswerter Priester, Takuma Sawabe, war mit berühmten Samurai-Führern verbunden und wurde später zu einem der ersten orthodoxen Priester Japans.
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