Jitsugyō-ji, Buddhistischer Tempel am Fuße des Berges Hakodate, Japan.
Jitsugyō-ji ist ein Nichiren-buddhistischer Tempel am Fusse des Berges Hakodate mit traditioneller japanischer Architektur und mehreren Gebäuden für Zeremonien. Die Anlage umfasst verschiedene Hallen, in denen religiöse Praktiken gepflegt werden.
Der Tempel wurde 1655 gegründet und spielte später eine ungewöhnliche Rolle als Zufluchtsort für französische Seeleute im 19. Jahrhundert. Danach diente er auch als russisches Konsulat, was ihm eine besondere Bedeutung in den internationalen Beziehungen gab.
Der Tempel ist ein wichtiger Ort für die Anhänger des Nichiren-Buddhismus in der Region. Hier finden regelmässig Zeremonien statt, die die religiöse Tradition lebendig halten.
Der Tempel ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen, indem man vom Bahnhof Hakodate mit der Strassenbahn fährt. Der Weg vom nächsten Halt bis zur Stätte dauert nur wenige Minuten zu Fuss.
Der Tempel hat eine überraschende Vergangenheit als Zufluchtsort für ausländische Seeleute, was ihn zu einem Schnittpunkt zwischen japanischer Religion und westlicher Geschichte macht. Diese ungewöhnliche Funktion hinterliess bleibende Spuren in der Identität des Ortes.
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