Kōryū-ji, Buddhistischer Tempel in Funami-cho, Hakodate, Japan
Kōryū-ji ist ein buddhistischer Tempel am Fuße des Berges Hakodate in der Nähe des Fischereihafens mit einem kunstvoll gestalteten Haupttor, das mit geschnitzten Löwen und Drachen verziert ist. Der Tempel besteht aus mehreren Gebäudeeinheiten, die sich um einen zentralen Bereich gruppieren und das typische Layout einer Tempelanlage aus der frühen Edo-Zeit bewahren.
Der Tempel wurde 1633 von Banshitsu-Horyu gegründet, dem vierten Oberabt des Hogen-ji in Matsumae, und wurde später 1879 an seinen heutigen Standort verlegt. Diese Verlegung war Teil einer größeren Umstrukturierung religiöser Stätten in Hakodate während des Übergangs zur modernen Meiji-Zeit.
Der Tempel beherbergt zwei besondere Hallen: In der Kaizan-do werden fünfhundert Rakan-Statuen und verstorbene Äbte verehrt, während die benachbarte Konpira-do den Fischereigottheiten gewidmet ist. Diese Räume spiegeln die enge Verbindung zwischen dem Heiligtum und der Hafengemeinschaft wider.
Der Tempel ist leicht mit der Straßenbahn erreichbar, wenn man zur Station Hakodate Dock-mae fährt und von dort etwa zehn Minuten zu Fuß geht. Der Zugang ist relativ flach und einfach, wodurch er für die meisten Besucher zugänglich ist.
Der Shorou-Glocke des Tempels erklingt zweimal täglich und markiert morgens und abends die Stunden für die gesamte Hafenzone. Diese rhythmischen Klänge haben seit Jahrhunderten das tägliche Leben der Fischer und Hafenarbeiter in der Umgebung geprägt.
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