Fudō Falls, Bergwasserfall in Hachimantai, Japan
Fudō Falls ist ein dreistufiger Wasserfall in Hachimantai, Japan, der über dunkles Vulkangestein fließt und dabei mehrere Kaskaden bildet. Das Wasser sammelt sich unten in kleinen Becken, umgeben von dichtem Wald, der den Ort das ganze Jahr über beschattet.
Während der Edo-Zeit nutzten Bergasketen das Gebiet als spirituellen Übungsort, angezogen vom Wasser und der Abgeschiedenheit des Waldes. Später wurde der Wasserfall in Japans offizielle Liste der 100 schönsten Wasserfälle aufgenommen, was ihm über die Region hinaus Bekanntheit brachte.
Die rote Brücke am Eingang ist kein bloßes Schmuckstück, sondern ein Zeichen dafür, dass dieser Ort seit Langem mit religiöser Praxis verbunden ist. Besucher nähern sich dem Wasserfall heute noch mit einer gewissen Stille, die man an anderen Naturzielen selten findet.
Der Wasserfall ist vom Hauptparkplatz aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, auf einem ebenen und gut gepflegten Weg. Entlang der Strecke gibt es mehrere Rastmöglichkeiten, sodass der Besuch für Menschen unterschiedlicher körperlicher Verfassung angenehm ist.
Der Name Fudō bedeutet "unbeweglich" und bezieht sich darauf, dass das Wasser aus natürlichen Quellen gespeist wird, die unabhängig von Regen oder Jahreszeit konstant fließen. Anders als bei vielen Wasserfällen verändert sich hier das Erscheinungsbild zwischen Sommer und Winter kaum.
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