Jūgorōana, Höhlengrab und Kofungun in Nakane, Japan.
Jūgorōana ist eine Grabstätte mit Korridorstruktur in den Tuffhügeln in der Nähe des Naka-Flusses, die U-förmige Ständer für die Platzierung antiker Särge enthält. Der Ort zeigt die Bestattungspraktiken der Elite während dieser frühen Epoche Japans.
Diese Grabstätte stammt aus der Kofun-Zeit zwischen 250 und 538 n.Chr. und spiegelt die Bestattungstraditionen der damaligen Machthaber wider. Sie markiert eine Zeit, in der solche Monumente die Macht und den Status der Verstorbenen demonstrierten.
Der Name bedeutet "Höhle der Fünfzehn Rō" und ist mit lokalen Geschichten über Taira no Masakado verbunden, eine bedeutende Persönlichkeit aus der Heian-Zeit. Diese Verbindung zeigt, wie historische Figuren in den Erzählungen der Region bis heute lebendig bleiben.
Der Ort ist mit dem Auto von nahegelegenen Bahnhöfen erreichbar und verfügt über Informationstafeln und Ruhebereich vor Ort. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da der Gelände uneben ist und der Zugang zu der Höhle etwas Aufmerksamkeit erfordert.
Die Architektur enthält Elemente, die auf Verbindungen mit Tang-China hindeuten, wie die Strukturform und Benennungskonventionen zeigen. Dies demonstriert, wie kulturelle Einflüsse aus dem asiatischen Festland bis in diese frühe japanische Bestattungspraxis eindrangen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.