Daichi-ji, Buddhistischer Tempel in Gifu, Japan
Daichi-ji ist ein Zen-Tempel in Gifu mit mehreren Hallen im Stil der chinesischen Song-Dynastie, erkennbar an den geschwungenen Dächern und hölzernen Balkenstrukturen. Die Gebäude zeigen die klassische ostasiatische Architektur mit ihren charakteristischen Designelementen und sorgfältig gestalteten Innenbereichen.
Der Tempel wurde um 1500 gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum des Rinzai-Zen-Buddhismus in der Region. Später schloss er sich der Myoshin-ji-Schule an und festigte damit seinen Platz in einer etablierten buddhistischen Tradition.
Das Heiligtum bewahrt ein bedeutendes Gemälde des Zen-Gründers Bodhidharma, das von dem angesehenen japanischen Künstler Sesshu angefertigt wurde. Dieses Werk zeigt die tiefe spirituelle Verbindung zwischen künstlerischer Meisterschaft und Zen-Lehren, die an diesem Ort noch heute spürbar ist.
Die Anlage ist normalerweise von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet, mit verkürzten Zeiten bis 16:00 Uhr während der Wintermonate. Ein Parkplatz mit Platz für etwa 50 Fahrzeuge steht Besuchern zur Verfügung.
Auf dem Tempelgelände steht ein über 1200 Jahre alter Zedernbaum, der von der japanischen Regierung als Naturdenkmal anerkannt ist. Dieser uralte Baum ist ein stilles Zeugnis der langen Geschichte dieses heiligen Ortes.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.