Musashi Kokubun-ji Remains, Buddhistische Ausgrabungsstätte in Nishi-Motomachi, Japan
Musashi Kokubun-ji ist eine archäologische Stätte eines buddhisti schen Tempels in Nishi-Motomachi, wo die Ausgrabungen über 11 Hektar Grundmauern mehrerer Gebäude freigelegt haben. Die Fundamente zeigen die Lage von Haupthalle, Pagode und Wohngebäuden, die durch Ziegeldächer und Steinabdrücke im Boden erkennbar sind.
Der Kaiser Shomu ordnete den Bau dieses Tempels in den 750er Jahren an, als Teil eines Netzes von Provinztempeln im ganzen Land. Die Anlage erlitt später Brände und Beschädigungen, die ihre Bedeutung als wichtiges religiöses Zentrum jedoch nicht minderten.
Das Gelände zeigt die Überreste eines Doppelklosters mit getrennten Bereichen für Mönche und Nonnen. Die alte Regierungsstraße, die die Hauptstadt mit den östlichen Provinzen verband, trennte diese beiden Bereiche deutlich.
Ein Museumsgebäude auf dem Gelände zeigt ausgegrabene Gegenstände wie Ziegeldächer und Werkzeuge, die helfen, die ursprüngliche Struktur zu verstehen. Besucher sollten gutes Schuhwerk tragen, da die Ausgrabungsfläche uneben ist und man die Wege zu Fuß erkunden muss.
Eine hohe Pagode stand hier, die nach einem Blitzschlag 835 zerstört wurde und später wieder aufgebaut werden musste. Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig die Stätte war, um solche Bemühungen rechtfertigen zu können.
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