Baba-Daimon no Keyaki-Namiki, Historische Zelkoven-Allee in Fuchū, Japan.
Babadaimon no Keyaki Namiki ist eine doppelte Reihe von Zelkova-Bäumen in Fuchū, Japan, die einen natürlichen Korridor bildet und direkt zum Okunitama-jinja-Schrein führt. Die Allee erstreckt sich über etwa 500 Meter und wird von einer dichten Baumkrone überspannt, die den Weg das ganze Jahr über beschattet.
Die Allee geht auf das Jahr 1062 zurück, als Minamoto no Yoriyoshi und sein Sohn vor ihrem Aufbruch zu einem Militärfeldzug mehr als 1.000 Zelkova-Setzlinge pflanzten. Viele dieser ursprünglichen Bäume sind noch heute erhalten und zeugen von einer über 900-jährigen Geschichte.
Die Baumreihen bilden einen Sandō, also einen traditionellen Zugangsweg zu einem Schrein, und laden Besucher ein, den Weg mit Ruhe und Aufmerksamkeit zu gehen. Dieser Übergang zwischen der Stadt und dem Heiligtum ist in Japan ein vertrautes Ritual, das den Alltag mit dem Sakralen verbindet.
Die Allee kann vom Bahnhof Fuchū der Keio-Linie zu Fuß erreicht werden und ist das ganze Jahr über zugänglich. Ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag ist ruhiger und bietet ein angenehmeres Licht für einen Spaziergang unter den Bäumen.
Dieser Weg ist das einzige Naturdenkmal Japans, das ausdrücklich einer Zelkova-Allee gewidmet ist, und damit eine besondere Kategorie für sich. Einige der hier stehenden Einzelbäume sind über 400 Jahre alt, obwohl die Allee selbst wesentlich älter ist.
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