Zuisen-ji, Buddhistischer Tempel im Bezirk Nakagyo in Kyoto, Japan
Der Zuisen-ji ist ein buddhistischer Tempel im Nakagyō-Bezirk nahe der Sanjo-Brücke am Kamo-Fluss. Das Gelände verfügt über traditionelle japanische Architektur, ruhige Gärten und eine Sammlung von Steindenkmälern.
Der Tempel wurde 1611 von dem Kaufmann Suminokura Ryoi gegründet, um an Toyotomi Hidetsugu und seine Familienmitglieder zu erinnern, die 1595 an diesem Ort hingerichtet wurden. Diese tragische Episode prägte die spirituelle Identität des Ortes.
Der Tempel gehört zur Jodo-Shu-Seizan-Zenrinji-Sekte und beherbergt 49 Steinstrupen, die an hingerichtete Familienmitglieder des Toyotomi-Clans erinnern. Besucher können diese Monumentalmahl heute im Tempel sehen und nachdenken.
Der Tempel ist leicht erreichbar, etwa 3 Minuten zu Fuß von der Bahnstation Sanjo auf der Keihan-Linie entfernt. Er liegt auch in der Nähe anderer Attraktionen am Flussufer, sodass Besucher ihn leicht in einen lokalen Spaziergang einbauen können.
Das Tempelgelände bewahrt die ursprüngliche Steinschatulle, die einst den Kopf von Toyotomi Hidetsugu enthielt, jetzt in einem sechseckigen Monument integriert. Dieses ungewöhnliche Relikt zeugt von der komplizierten Geschichte des Ortes.
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