Jōdō-ji, Buddhistischer Tempel in Kumamoto, Japan.
Der Jōdō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kumamoto, der am Ende eines langen Steinwegs mit traditionellen Gebäuden liegt und ein betonernes Torii-Tor aus dem Jahr 1920 besitzt. Im Inneren führt eine lange Treppe zu einem Mausoleum, in dem der berühmte Daimyo Kato Kiyomasa und zwei seiner Gefolgsleute begraben sind.
Der Tempel wurde 1585 in Osaka von Kato Kiyomasa gegründet und durchlief mehrere Umzüge, bevor er seinen heutigen Standort erreichte und 1884 wiederaufgebaut wurde. Diese Verlagerungen spiegeln die wechselvolle Geschichte der Region und die Veränderungen im Zusammenleben zwischen Tempel und Gemeinschaft wider.
Der Tempel gehört zur Nichiren-Schule des Buddhismus und beherbergt einen Versammlungssaal, in dem Besucher an Meditationssitzungen und Gebetstreffen teilnehmen können. Menschen aus der Umgebung kommen regelmäßig hierher, um traditionelle buddhistische Praktiken zu pflegen und sich mit der spirituellen Geschichte des Ortes zu verbinden.
Ein steiler Aufstieg mit 176 Stufen führt zum Mausoleum hinauf, daher sollten Sie auf festem Schuhwerk und etwas Ausdauer vorbereitet sein. Der Weg ist zwar anstrengend, bietet aber oben eine gute Aussicht auf die Umgebung und eine ruhige Ecke des Tempels.
Eine große Jōyatō-Laterne in der Nähe der oberen Treppenstufen war einst ein Leuchtfeuer, das bis zu den Gärten der Kumamoto-Burg sichtbar war. Diese alte Signalfunktion zeigt, wie Tempel und Burg in der lokalen Landschaft miteinander verbunden waren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.