Manseibashi, Bogenbrücke in Chiyoda, Japan
Manseibashi ist eine Bogenbrücke aus Beton in Chiyoda, Japan, die den Kanda-Fluss überquert und Suehirocho mit Sotokanda verbindet. Die Brücke misst 26 Meter in der Länge und 36 Meter in der Breite und dient täglich vielen Fußgängern als Querung.
Eine Holzbrücke namens Shohei stand hier ab 1884 und wurde mehrfach erneuert, bis 1930 der heutige Betonbau entstand. Die Umbenennung erfolgte, nachdem die Eisenbahngesellschaft eine nahe Station an diesem Ort eröffnet hatte.
Der Bau trägt seinen Namen nach einem früheren Bahnhof, der in diesem Teil Tokios früher stand und mittlerweile geschlossen wurde. Die steinernen Geländer und Laternen im Art-Déco-Stil ziehen Passanten an, die zwischen den modernen Geschäften unterwegs sind und eine kurze Pause zum Betrachten einlegen.
Fußgänger erreichen die Brücke einfach von den Bahnhöfen Akihabara, Kanda oder Iwamotocho aus, die alle nur wenige Minuten entfernt liegen. Die breite Fahrbahn bietet viel Platz zum Überqueren, während Treppen an beiden Enden den Zugang zum Flussufer ermöglichen.
Unter der Fahrbahn liegen Kammern auf der flussabwärts gelegenen Seite, die wahrscheinlich als Lagerbereiche und öffentliche Einrichtungen dienten. Wenige Besucher bemerken diese versteckten Räume, die Einblicke in die städtebauliche Planung der Anfangszeit geben.
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