Matsuzumi-chō Overpass, Straßenüberführung in Soto-Kanda, Japan.
Das Matsuzumi-chō-Überführung ist eine Straßen-Schienen-Brücke im Tokyoter Stadtviertel Soto-Kanda, die die Züge der Sōbu-Hauptlinie über dem Straßenverkehr führt. Darunter verlaufen die Nationalstraße 17 und die Tokyoter Stadtstraße 403, die sich an diesem Punkt kreuzen.
Das Ministerium für Eisenbahnen ließ die Überführung im Mai 1932 errichten, als Tokyo sein Verkehrsnetz rasch ausbaute. Sie entstand, um den wachsenden Schienenverkehr mit dem zunehmenden Straßenverkehr in einem immer dichter bebauten Stadtgebiet zu verbinden.
Pendler, die täglich durch Soto-Kanda fahren, nehmen das Bauwerk kaum noch wahr, obwohl es Schiene und Straße auf engstem Raum vereint. Wer von unten nach oben schaut, erkennt, wie die Stadt ihr Verkehrsnetz im dichten Stadtgefüge übereinandergestapelt hat.
Die Unterseite der Brücke ist gut von den Gehwegen entlang der beiden Straßen darunter einsehbar. Wer das Bauwerk von der Seite betrachten möchte, findet auf beiden Seiten der Kreuzung freie Blickwinkel.
Die Träger der Brücke sind mit Nieten verbunden, einer Technik, die in Japan im frühen 20. Jahrhundert für Bahnbrücken üblich war und heute kaum noch angewendet wird. Wer von unten genau hinschaut, kann diese Details an der Konstruktion erkennen.
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