Garyū Sansō, Kulturelle und historische Liegenschaft in Ōzu, Japan
Garyū Sansō ist ein historisches Herrenhaus am Hijikawa-Fluss in Ōzu, bestehend aus mehreren Holzgebäuden mit Strohdächern, die terrassenförmig entlang des Wasserlaufs angeordnet sind. Das Anwesen verbindet wohnliche Räume mit sorgfältig gestalteten Gartenwegen und Aussichtspunkten, die den Fluss in den Mittelpunkt stellen.
Das Herrenhaus wurde 1907 erbaut und benötigte vier Jahre Bauzeit mit einer großen Anzahl von Handwerkern, die sich an Designelementen aus kaiserlichen Villen in Kyoto orientierten. Diese Verbindung zu den königlichen Baustilen prägte die Architektur und machte es zu einem bedeutenden Kulturdenkmal.
Die Innenräume zeigen traditionelle japanische Merkmale wie unterschiedlich große Tatami-Matten, geschnitzte Querbalken und sorgfältig arrangierte buddhistische Altäre. Diese Details spiegeln die handwerkliche Sorgfalt wider, die in jeden Aspekt des Hauses eingeflossen ist.
Der Besuch funktioniert am besten bei Tageslicht, wenn die Räume gut beleuchtet sind und die Flussaussichten am schönsten wirken. Es lohnt sich, Zeit für die verschiedenen Ebenen und Aussichtspunkte einzuplanen, um das volle Gefühl für das Gelände zu bekommen.
Der Teepavillon Furo-an nutzt einen lebenden Baum als einen seiner Stützpfeiler, wodurch natürliche und gebaute Struktur miteinander verschmelzen. Die geschwungene Decke des Pavillons wurde so gestaltet, dass sie bei Mondschein eine besondere optische Wirkung erzeugt.
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