Bushuis, Architektonisches Bauwerk im Zentrum von Amsterdam, Niederlande
Das Bushuis ist ein Gebäude mit spitzen Bögen, hohen Glasfenstern und dekorativen Baldachinen, die den neugotischen Stil der Niederlande zeigen. Die Struktur verbindet mehrere Funktionen unter einem Dach und prägt mit seiner Fassade das Straßenbild einer belebten Gracht.
Das Gebäude entstand Mitte des 16. Jahrhunderts ursprünglich als Waffenlager und wurde dann ab 1603 zum wichtigsten Verwaltungssitz der Vereinigten Ostindischen Kompanie. Diese Umwandlung machte es zu einem Zentrum der niederländischen Handelsexpansion.
Das Gebäude war lange Zeit ein Ort der Macht und Entscheidungen, die die Handelsrouten der Welt prägten. Heute nutzen Studierende die Räume für ihr Studium und erleben dabei die Geschichte dieser Handelsmacht unmittelbar.
Das Gebäude liegt direkt an einer belebten Gracht im Stadtzentrum und ist zu Fuß leicht erreichbar. Besucher sollten beachten, dass es sich teilweise um eine aktive Universitätseinrichtung handelt, daher können nicht alle Bereiche immer zugänglich sein.
Die große Versammlungskammer wurde 1976 in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt und zeigt den genauen Raum, in dem die höchste Entscheidungsgruppe der Kompanie die Geschäfte der Welt leitete. Der Raum vermittelt ein unmittelbares Gefühl für die Macht, die von diesem Ort aus ausgeübt wurde.
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