Kunala Stupa, Buddhistischer Stupa und Klosterkomplex in Taxila, Pakistan
Kunala Stupa ist eine buddhistische Heiligtumskammer und Klosteranlage aus dem Kushan-Reich, die auf einem Hügel südlich der antiken Siedlung Sirkap thront. Das Gebäude dominiert die Landschaft mit seiner aufgetürmten Struktur und bietet Ausblicke auf die archäologischen Überreste darunter.
Der Heiligtumskammer entstand im 2. Jahrhundert n.Chr. als religiöses Zentrum im Kushan-Reich und wurde nach Kunala benannt, dem Sohn von Kaiser Ashoka, der in Taxila medizinische Hilfe suchte. Die Anlage dokumentiert die Blütezeit des Buddhismus in dieser Bergregion während dieser Epoche.
Die Stupa verkörpert buddhistische Architektur aus der Gandharazeit, die griechische, indische und persische Stilelemente miteinander verbindet. Besucher können diese kulturelle Vermischung in den Proportionen und Verzierungen der Struktur erkennen.
Der Ort liegt auf einem Hügel etwa 200 Meter südlich der antiken Stätte Sirkap und ist über geführte Touren vom archäologischen Hauptkomplex von Taxila erreichbar. Besucher sollten mit längeren Wanderwegen und hügeligem Gelände rechnen, weshalb gutes Schuhwerk und Wasser wichtig sind.
Pilger besuchten diesen Ort in der Vergangenheit, weil sie hofften, dort von Augenleiden geheilt zu werden, eine Verbindung zur legendären Geschichte von Kunala, der von Blindheit genesen war. Diese Heilungstradition zeigt, wie religiöse Legenden tatsächliche Wallfahrtsprobleme in dieser Region schufen.
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