Kalwaria Zebrzydowska Park, Religiöses Heiligtum in Kalwaria Zebrzydowska, Polen
Kalwaria Zebrzydowska ist ein Heiligtum mit 42 Kapellen, Kirchen und einem Kloster, das sich über hügelige Landschaften erstreckt und durch gewundene Wege verbunden ist. Die Anlagen sind in einem Manierismus-Landschaftspark angelegt, der auf sanften Erhebungen eine religiöse Topografie schafft.
Die Gründung erfolgte 1602 durch Voivode Mikolaj Zebrzydowski, der sich berichten zufolge drei brennende Kreuze über dem Berg Zar offenbarten sah. Diese Vision inspirierte den Bau des Klosters und der Kapellenanlage, die das religiöse Zentrum über Jahrhunderte prägte.
Die Stätte verbindet die Verehrung der Passion Christi und der Jungfrau Maria, wobei Besucher die religiösen Prozessionen und Andachten beobachten können, die das ganze Jahr über stattfinden. Die Kapellen entlang der Wege dienen den Pilgern als Orte der Besinnung und persönlichen Gebet.
Die Wege zwischen den Kapellen können zu Fuß erkundet werden und benötigen je nach Route unterschiedliche Gehzeiten. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und sich auf Hügel und möglicherweise rutschige Abschnitte vorbereiten, besonders bei schlechtem Wetter.
Das Gelände ahmt die Topografie Jerusalems in der polnischen Landschaft nach, eine bewusste Gestaltung, die Pilgern ohne lange Reisen ein heiliges Erlebnis ermöglicht. Diese räumliche Nachbildung wurde 1999 von der UNESCO als Welterbe anerkannt.
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