Königliche Kapelle Danzig, Barockkapelle in der Świętego Ducha Straße, Danzig, Polen.
Die Königliche Kapelle in Gdańsk ist ein barockes Gotteshaus mit einem kreuzförmigen Grundriss, das von einer zentralen Kuppel gekrönt wird, die auf vier fünfeckigen Säulen ruht. Das Innere zeigt eine sorgfältig durchdachte geometrische Anordnung, bei der die religiöse Architektur das Auge nach oben lenkt.
Die Kapelle wurde 1678 gegründet und 1681 fertiggestellt, finanziert durch die Nachlässe des Primas Andrzej Olszowski und des Königs Jan III Sobieski. Das Projekt entstand zu einer Zeit, als Polen seine politische Präsenz in der Stadt Gdańsk bekräftigen wollte.
Die Kapelle war lange Zeit ein wichtiger Ort für katholische Gläubige in einer Stadt, die überwiegend protestantisch geprägt war. Sie bot königlichen Besuchern und der lokalen katholischen Bevölkerung einen Raum zum Beten und für religiöse Zeremonien.
Besucher können das Innere nur während der Messe betreten und sollten sich respektvoll verhalten, um die religiöse Atmosphäre zu wahren. Es ist ratsam, sich vorher über die Gottesdienstzeiten zu informieren und entsprechend gekleidete Kleidung zu tragen.
Das Innere wurde 1838 umfassend renoviert, wobei der Künstler Karl Friedrich Meyerheim vier Evangelisten-Gemälde unter der Kuppel schuf. Diese Werke verleihen dem Raum unter der Kuppel eine bemerkenswerte visuelle und spirituelle Dimension, die oft übersehen wird.
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