Danzig, Mittelalterliche Hafenstadt im nördlichen Polen.
Die Stadt liegt am Fluss Motława und breitet sich über mehrere historische Bezirke aus, die von gotischen Backsteinhäusern, Bürgerhallen und maritimen Anlagen geprägt sind. Bernsteinwerkstätten und Lagerhäuser säumen das Flussufer, während Gassen und Plätze das Handelserbe der Hanse widerspiegeln.
Die Siedlung entstand im 10. Jahrhundert an der Mündung der Weichsel und entwickelte sich im 14. Jahrhundert zu einem führenden Hafen der Hanse. Der Beschuss von Westerplatte am 1. September 1939 markierte den Auftakt des Zweiten Weltkriegs in Europa.
Straßenmusiker und Bernsteinhändler arbeiten entlang der Fußgängerzone im Hauptstadtviertel, wo Cafés Terrassen auf den Plätzen aufstellen und das gesellschaftliche Leben der Stadt prägen. Lokale Festivals bringen Theateraufführungen und Konzerte in historische Innenhöfe, während die Bewohner den Zugang zur Ostsee für tägliche Spaziergänge nutzen.
Der Hauptstadtbezirk verbindet das Goldene Tor mit dem Grünen Tor durch die Fußgängerzone der Długa-Straße, wo sich Restaurants, Hotels und Bernsteingeschäfte aneinanderreihen. Öffentliche Verkehrsmittel verbinden das Zentrum mit den Stränden von Sopot und Gdynia nördlich der Stadt.
Der hölzerne Hafenkran aus dem Jahr 1444 steht noch am Motława-Ufer und diente jahrhundertelang zum Laden und Entladen von Handelsschiffen. Seine zwei großen Räder wurden von Arbeitern im Inneren bewegt, um schwere Güter wie Fässer und Balken zu heben.
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