Westerplatte-Denkmal, Kriegsdenkmal in Danzig, Polen.
Das Westerplatte-Denkmal ist eine Gedenkstätte auf einer Halbinsel im Stadtgebiet von Danzig, die an den Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnert. Das Bauwerk aus Granit erhebt sich 25 Meter über einem künstlichen Hügel und zeigt Reliefs mit Szenen von Seekämpfen und der Verteidigung der Küste.
Im September 1939 hielt eine kleine polnische Garnison auf der Halbinsel sieben Tage lang deutschen Angriffen stand, bevor sie kapitulieren musste. Das Denkmal wurde später errichtet, um an diesen frühen Kampf zu erinnern, der oft als Auftakt zum Zweiten Weltkrieg gilt.
Der Name des Denkmals erinnert an eine Sandbank, die im Laufe der Jahrhunderte zu einer Halbinsel anwuchs und später zum Symbol des polnischen Widerstands wurde. Polen besuchen den Ort besonders häufig am 1. September, wenn der Beginn des Zweiten Weltkriegs offiziell begangen wird.
Vom Stadtzentrum Danzigs aus erreicht man den Ort mit den Buslinien 106 oder 138, die direkt zur Haltestelle fahren. Führungen werden zwischen März und Oktober täglich angeboten, außerhalb dieser Monate kann der Zugang begrenzt sein.
Am Fuß des Bauwerks brennen sieben ewige Flammen, die an die Dauer der Gefechte im September 1939 erinnern. Jede Flamme steht für einen Tag, an dem die Verteidiger dem Angriff standhielten.
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