Olszynka, Verwaltungsbezirk in Danzig, Polen
Olszynka ist ein Stadtteil im Südosten von Danzig, der durch flaches, tief gelegenes Gelände geprägt ist. Das Gebiet vereint Wohnbebauung mit Industrieanlagen, darunter ein Güterbahnhof, und wird von zahlreichen Entwässerungsgräben durchzogen.
Im 14. Jahrhundert unter der Herrschaft des Deutschen Ordens als Walddorf gegründet, diente das Gebiet lange Zeit als Waldreserve für Danzig. Mit der Zeit wandelte es sich in ein gemischt genutztes Gebiet mit Wohn- und Industriecharakter.
Die Schrebergärten in Olszynka sind ein fester Bestandteil des Alltags der Anwohner, die dort Gemüse anbauen und die freie Zeit verbringen. Die Einfamilienhäuser aus Backstein, die einst für Eisenbahnarbeiter gebaut wurden, geben dem Viertel sein heutiges Gesicht.
Das Viertel ist per Bus mit der Danziger Innenstadt verbunden, was die Anreise aus anderen Stadtteilen erleichtert. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte das flache, stellenweise feuchte Gelände einplanen und festes Schuhwerk tragen.
Das Olszynski-Gut aus dem Jahr 1802 wurde von einem lokalen Gemeindeverband vor dem Verfall gerettet und dient heute als christliches Zentrum. Es ist eines der wenigen historischen Gebäude im Viertel, das eine neue Nutzung gefunden hat.
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