Collegium Maximum, Neorenaissancegebäude in Toruń, Polen
Das Collegium Maximum ist ein Renaissance-Revival-Gebäude mit drei Geschossen und steilem Giebeldach in der Altstadt von Toruń. Die lange Ost- und Westseite trägt Löwenmedaillons und Blumenverzierungen, während ein Treppenhaus mit Buntglasfenstern die Innenausstattung prägt.
Der Architekt Julius Habicht aus Berlin entwarf das Gebäude, das ab 1906 als Reichsbankfiliale diente. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es Teil der Polnischen Nationalbank.
Das Gebäude beherbergt heute das Universitätsrechenzentrum und ein Museum mit wissenschaftlichen Sammlungen der Universität Nikolaus Kopernikus. Die Räume zeigen, wie die Institution Wissenschaft und Bildung in der Stadt vorantreibt.
Das Gebäude befindet sich zentral auf dem Platz Rapackiego 1 und ist leicht zu erreichen. Besucher können das Innere mit seinen originalen Merkmalen erkunden, einschließlich der dekorativen Elemente aus verschiedenen Epochen.
Auf der südlichen Seite des Daches sitzt eine Metallstatue der Göttin Fortuna, die das Gebäude bekrönt. Die dekorativen Türme an den Ecken verstärken den niederländischen Barockeinfluss auf die gesamte Komposition.
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