Collegium Minus in Toruń, Modernistisches Universitätsgebäude in Altstadt, Polen.
Das Collegium Minus ist ein dreistöckiges Universitätsgebäude aus der Vorkriegszeit, das sich entlang der Straße Fosa Staromiejska erstreckt und durch cremefarbene Wände und horizontale architektonische Muster auffällt. Die Fassade zeigt klare geometrische Linien, die für die Architektur dieser Epoche typisch sind.
Das Gebäude entstand 1935 bis 1936 nach einem Entwurf von Jerzy Wierzbicki und diente anfangs als Amtssitz des Wojewodschaftsamtes und als Sitz einer Sparkasse. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es in die Universität integriert und erhielt seine heutige akademische Funktion.
Das Gebäude beherbergt Institute für Soziologie und Philosophie und ist heute ein wichtiger Ort für akademische Arbeit in der Stadt. Studierende und Lehrende prägen täglich das Leben in diesem Raum und geben dem Ort seinen gegenwärtigen Charakter.
Das Gebäude liegt in der Altstadt neben anderen wichtigen Orten und ist gut zu Fuß erreichbar, besitzt aber keinen öffentlichen Zugang für Besucher, die nicht an Veranstaltungen teilnehmen. Es ist wichtig, von außen zu bewundern und die Architektur vom Gehweg aus zu betrachten.
Im Keller befinden sich ursprüngliche Banktresore mit gepanzerten Türen, die aus der Zeit erhalten sind, als das Gebäude als Finanzinstitut diente. Diese verborgenen Kammern erzählen von der früheren wirtschaftlichen Rolle des Ortes.
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