Gertraudenkapelle, Gotische Friedhofskapelle in Koszalin, Polen.
St. Gertrude Chapel in Koszalin ist ein achteckiges Backsteingebäude mit acht Strebepfeilern und spitzbögen Fenstern mit Dreilichtmaßwerk. Das Dach hat eine charakteristische Pyramidenform mit einer spitzen Turmspitze.
Die Kapelle wurde 1382 bis 1383 von der Stadt als Kapelle für ein Krankenhaus errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte diente das Gebäude verschiedenen Zwecken, einschließlich als Munitionslager in der Neuzeit.
Die Kapelle trägt den Namen der heiligen Gertrud und prägt das Aussehen des Friedhofs seit Jahrhunderten. Besucher sehen heute noch die charakteristische achteckige Form, die in der Region selten ist.
Die Kapelle befindet sich auf dem städtischen Friedhof und ist von außen leicht zugänglich. Es ist sinnvoll, mit bequemem Schuhwerk zu kommen, da das umliegende Gelände uneben ist.
Das Innere der Kapelle zeigt ein achtspitziges Sterngewölbe, das von zylindrischen Säulen getragen wird. Diese Gewölbkonstruktion demonstriert eine fortgeschrittene Backsteinbautechnik des späten 14. Jahrhunderts.
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