Koszalin, Hansestadt in Westpommern, Polen
Koszalin ist eine Stadt mit Kreisrechten in der Woiwodschaft Westpommern, rund 12 Kilometer südlich der Ostseeküste gelegen. Der Fluss Dzierżęcinka durchfließt das Stadtgebiet auf einer Höhe von etwa 32 Metern über dem Meeresspiegel.
Die Stadt erhielt 1266 das Lübecker Stadtrecht und trat 1386 der Hanse bei, was ihr Zugang zu weitreichenden Handelsnetzwerken ermöglichte. Diese Mitgliedschaft prägte die Entwicklung über zwei Jahrhunderte und brachte wirtschaftlichen Aufschwung durch Seehandel.
Der Name leitet sich vom slawischen Wort für Korb ab, was auf frühe Handwerker hinweist, die hier Weidenprodukte fertigten. Heute wird die Innenstadt von Bürgerhäusern aus verschiedenen Jahrhunderten geprägt, die das alltägliche Gesicht der Stadt bestimmen.
Die Stadt liegt an mehreren Hauptstraßen und bietet Zugang zur nahen Küste sowie ins Landesinnere. Besucher finden ein Netz aus Fußgängerzonen im Zentrum, wo sich die meisten Sehenswürdigkeiten und Geschäfte befinden.
Das Filmfestival der Debüts präsentiert seit 1973 Arbeiten von Regisseuren zu Beginn ihrer Laufbahn und hat sich zu einem wichtigen Sprungbrett für neue Talente entwickelt. Diese Veranstaltung findet jährlich statt und zieht Filmschaffende aus dem ganzen Land an.
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