Neue Synagoge, Jüdisches Religionsgebäude im Stadtteil Wrzeszcz, Danzig, Polen.
Die Neue Synagoge in Wrzeszcz ist ein Bauwerk mit modernistischer Architektur aus den 1920er Jahren, das sich durch ein vierseitiges Dach und einen Hauptgebetssaal auszeichnet. Das Gebäude verfügt über separate Galerien für weibliche Betende und bleibt das einzige frei stehende jüdische Gotteshaus in Gdańsk, das bis heute erhalten ist.
Das Gebäude wurde 1926 während der Periode der Freien Stadt Danzig errichtet und diente als geistiges Zentrum für jüdische Flüchtlinge aus Russland und Polen. Nach dem Zweiten Weltkrieg funktionierte es von 1946 bis 1951 als zentrale Synagoge der Mosaischen Gemeinde, bevor es andere Zwecke erfüllte.
Die Synagoge behielt ihren Gebetssaal, in dem auch heute noch Schabbat-Gottesdienste stattfinden. Der Raum wird von der lokalen jüdischen Gemeinde genutzt und trägt die Geschichte dieser Gemeinschaft in sich.
Das Gebäude steht an der Straße Partyzantów 7 und ist für Besucher zugänglich, die mehr über jüdische Geschichte und Architektur erfahren möchten. Es empfiehlt sich, vorab Informationen über aktuelle Öffnungszeiten und mögliche Besuchsbedingungen einzuholen, um einen reibungslosen Besuch zu gewährleisten.
Zwischen 1946 und 1951 war das Gebäude das Zentrum des jüdischen Gemeindelebens in Gdańsk und wurde danach in ein Musikschule umgewandelt. Diese Umnutzung zeigt, wie der Ort sich an verändernde Zeiten anpasste und doch seine historische Bedeutung bewahrt.
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