Neue Synagoge, Jüdisches Religionsgebäude im Stadtteil Wrzeszcz, Danzig, Polen.
Die Neue Synagoge in Wrzeszcz ist ein freistehendes modernistisches Gebäude im Stadtteil Wrzeszcz in Danzig, Polen. Es verfügt über ein Walmdach, einen Hauptbetsaal und Emporen, die ursprünglich für Frauen vorgesehen waren.
Das Gebäude wurde 1926 während der Zeit der Freien Stadt Danzig erbaut und diente jüdischen Flüchtlingen, die vor Unruhen in Russland und Polen flohen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zur zentralen Synagoge der Mosaischen Gemeinde der Stadt, bevor seine Nutzung erneut wechselte.
Im Betsaal finden heute Schabbat-Gottesdienste für die jüdische Gemeinde Danzigs statt. Das Gebäude ist damit einer der wenigen aktiven Orte jüdischen Lebens in der Stadt.
Das Gebäude befindet sich in der Partyzantów-Straße im Stadtteil Wrzeszcz und ist von den umliegenden Straßen aus gut sichtbar. Es empfiehlt sich, vorab zu prüfen, wann Besuche möglich sind, da der Zugang je nach laufenden religiösen Aktivitäten variieren kann.
Nach dem Krieg wurde das Gebäude mehrere Jahrzehnte lang als Musikschule genutzt, bevor es wieder in eine Synagoge umgewandelt wurde. Es ist damit das einzige freistehende jüdische Gotteshaus, das in Danzig aus dieser Zeit erhalten geblieben ist.
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