Zakole Wawerskie, Naturschutzgebiet im Bezirk Wawer, Warschau, Polen
Zakole Wawerskie ist ein Naturschutzgebiet im östlichen Warschauer Bezirk Wawer, das Feuchtgebiete, Wasserkanäle und den Żabie-See umfasst. Das Gebiet liegt innerhalb der Stadtgrenzen und verbindet verschiedene Lebensräume, von offenen Wasserflächen bis hin zu Auenwäldern.
Das Gebiet entstand vor etwa 10.000 Jahren, als die Weichsel nach der letzten Eiszeit ihren Lauf veränderte und dabei diese geschwungene Altarmformation hinterließ. Das Schutzgebiet wurde später eingerichtet, um diese geologische Besonderheit und die daran gebundenen Lebensräume zu erhalten.
Das Gebiet ist bei Warschauer Familien beliebt, die an Wochenenden Vögel beobachten oder einfach durch die Feuchtgebiete spazieren. Der Name "Zakole" bedeutet im Polnischen eine Flusskrümmung und beschreibt die Form des Geländes sehr treffend.
Das Schutzgebiet ist über mehrere Fußwege erreichbar, die an anderen Grünflächen im östlichen Warschau anknüpfen. Die Wege sind einfach zu begehen, können aber in den Feuchtgebieten nach Regen rutschig werden, weshalb festes Schuhwerk empfehlenswert ist.
Trotz seiner vergleichsweise geringen Größe beherbergt das Gebiet etwa ein Viertel aller in Warschau vorkommenden Pflanzenarten. Diese Konzentration zieht Forscher an und macht es zu einem unerwarteten Ort für die Erforschung städtischer Natur.
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