Mirny-Station, Russische Forschungsstation im Königin-Marie-Land, Antarktis-Vertragsgebiet
Mirny Station ist eine Forschungsanlage an der Küste der Antarktis mit etwa 30 Gebäuden, die sich 37 Meter über dem Meeresspiegel befinden. Die Einrichtung unterstützt wissenschaftliche Arbeiten das ganze Jahr über in einem der härtesten Umgebungen der Erde.
Die Station wurde 1956 vom Soviet Union gegründet und markierte den Beginn systematischer sowjetischer Forschungsaktivitäten in der Antarktis. Diese Gründung war Teil des größeren Einsatzes während des internationalen geophysikalischen Jahres, einer globaleren Untersuchungsinitiative.
Das Forschungsteam hier konzentriert sich auf Arbeiten, die unser Verständnis von Eis, Erdbeben, Wetter und Meeresbewohnern erweitern. Diese Forschung trägt zu weltweiten wissenschaftlichen Erkenntnissen bei, die lange Zeit für die Südpolregion prägende Beiträge darstellen.
Die beste Zeit zum Besuch ist während der Sommermonaten, wenn etwa 50 Forscher vor Ort sind und das Wetter vergleichsweise milder ist. Der Zugang ist normalerweise nur für Expeditionen möglich, die von wissenschaftlichen Institutionen oder Behörden organisiert werden.
Der Standort ist für seine extremen Windverhältnisse bekannt, mit Böen, die an mehr als 200 Tagen im Jahr besonders heftig sind. Diese ständige Windbelastung macht die Station zu einem der windigsten Plätze des Kontinents.
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