Ang Simbahan Ni Surb Hakob, Armenischer Tempel in Taganrog, Russland
Ang Simbahan Ni Surb Hakob ist ein armenischer Tempel in Taganrog, der sich durch kegelförmige Kuppeln und einen Glockenturm auszeichnet und sich in der Griechischen Straße 62 befindet. Das Gebäude folgt traditionellen armenischen Baumustern und prägt mit seiner charakteristischen Architektur die Stadtlandschaft.
Ein armenischer Kaufmann namens Yakov Serebryakov spendete sein Anwesen 1897 für den Bau des Tempels, der 1906 geweiht wurde. Der Bau ist Teil der größeren Ansiedlung armenischer Gemeinschaften in Südwesttypen nach staatlichen Richtlinien des 18. Jahrhunderts.
Der Tempel war ein Zentrum für religiöse Versammlungen der armenischen Gemeinde in Taganrog und bot Raum für Gebete und Gemeinschaftsfeiern. Heute können Besucher die Bedeutung dieses Ortes für die armenische Gemeinschaft der Stadt nachempfinden.
Das Innere wurde 1906 abgeschlossen und schmückt sich mit silbernen Rahmen um Ikonen, Kreuzen und Öllampen, die dem Raum eine religiöse Atmosphäre verleihen. Besucher sollten die Architektur von außen bewundern und den Standort in der historischen Innenstadt erkunden.
Der Tempel ist ein Beispiel dafür, wie Catherine II. Ende des 18. Jahrhunderts christliche Bevölkerungsgruppen gezielt in Südwestussland umsiedelte. Die Architektur zeigt, wie armenische Gemeinschaften ihre religiöse Identität in dieser neuen Heimat bewahrten.
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