Frunze Street 18, Taganrog, Regionale Kulturerbestätte in der Frunze-Straße, Taganrog, Russland.
Das Haus in der Frunze-Straße 18 ist eine Herrenvilla aus dem 19. Jahrhundert mit einer Fassade, die eklektizistische Elemente mit klassischen und barocken Merkmalen kombiniert. Die Verzierungen umfassen dekorative Amphoren, Köpfe von Philosophen und Satyrfiguren, die das Gebäude charakterisieren.
Das Haus wurde in den 1860er Jahren erbaut und wechselte mehrfach den Besitzer, unter anderem zum türkischen Bürger Panas Constantinidi und zur Familie Rafailovich. 1925 wurde es nach der Oktoberrevolution zu Mietwohnungen umgewandelt.
Das Gebäude zeigt eine harmonische Mischung aus verschiedenen architektonischen Stilen, die im Straßenbild von Taganrog charakteristisch ist. Die Fassade mit ihren dekorativen Details trägt zum Gesamteindruck eines wohlhabenden Wohnviertels bei.
Das Gebäude ist von außen sichtbar und kann in der historischen Altstadt von Taganrog besichtigt werden, befindet sich aber in privater Nutzung. Es ist ratsam, es mit anderen Baudenkmälern in der Umgebung zu erkunden, da sie zusammen einen architektonischen Rundgang bilden.
Während des Bürgerkriegs war das Haus Wohnort des französischen Generals Charles Mangin, der 1919 als Leiter einer französischen Mission bei der Südrussischen Armee tätig war. Diese Episode verbindet die lokale Geschichte mit dem größeren internationalen Konflikt dieser Zeit.
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