Ladugårdsgrinden, Modernistischer Gebäudekomplex im Stadtteil Östermalm, Stockholm, Schweden.
Ladugårdsgrinden ist ein Gebäudekomplex aus dem 20. Jahrhundert im Östermalm-Viertel zwischen Stureplan und Humlegården. Der Komplex besteht aus drei separaten Bauten entlang der Straßen Humlegårdsgatan, Biblioteksgatan und Sturegatan, darunter ein Hotel mit grauen Granitfassaden, ein Bürogebäude und ein ehemaliges Kinogenäude.
Der Name stammt von einem geschmückten Tor, das ab dem 19. Jahrhundert den Eingang zu Ladugårdslandet markierte, wo Stockholmer ihre Weidrechte ausübten. Das heutige Viertel entstand in den späten 1800er Jahren, als neue Straßen gebaut wurden und es sich vom benachbarten Bezirk trennte.
Das Viertel wird heute als modernes Büro- und Hotelgebiet genutzt, in dem sich der Alltag zwischen Geschäftsleben und Tourismus abspielt. Die Gebäude prägen das Erscheinungsbild des gehobenen Östermalm und zeigen, wie sich dieser Stadtteil über die Jahrzehnte entwickelt hat.
Der Komplex liegt zentral zwischen zwei beliebten Plätzen und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Die drei Gebäude grenzen direkt an öffentliche Straßen, so dass man den Komplex von allen Seiten betrachten und um ihn herum spazieren kann.
Das Hotel Anglais aus dem Jahr 1885, das ursprünglich das Viertel prägte, wurde in den 1960er Jahren durch einen modernen Neubau ersetzt, der mit weißem Granit verkleidet ist. Dieser Wechsel zeigt, wie der Bezirk sich grundlegend erneuert hat, während er seine zentrale Lage behielt.
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