Südsudan, Binnenland in Ostafrika
Südsudan ist ein Binnenstaat in Ostafrika, der sich über ein ausgedehntes Gebiet mit Graslandschaften, Feuchtgebieten und dem Nilbecken erstreckt. Das Terrain besteht aus weiten Ebenen, die von vereinzelten Hügeln unterbrochen werden und während der Regenzeit von großen Sumpfgebieten durchzogen sind.
Nach Jahrzehnten bewaffneter Konflikte erlangte das Gebiet durch ein Referendum im Jahr 2011 seine Unabhängigkeit und wurde damit die jüngste international anerkannte Nation der Welt. Die Trennung vom nördlichen Sudan beendete den längsten Bürgerkrieg Afrikas, der 1983 begonnen hatte.
Die Bevölkerung umfasst über 60 ethnische Gruppen, deren gemeinschaftliches Leben durch Viehzucht, saisonale Landwirtschaft und mündliche Überlieferungen geprägt ist, während viele Gemeinschaften weiterhin traditionelle Führungsstrukturen und Rituale praktizieren, die auf jahrhundertealten Gewohnheiten basieren.
Reisen in diese Region erfordern sorgfältige Vorbereitung, da die Infrastruktur begrenzt bleibt und Sicherheitsbedingungen je nach Gebiet variieren. Offizielle Reisehinweise sind dringend zu empfehlen, da medizinische Einrichtungen außerhalb von Juba minimal sind und Visumpflicht für die meisten Besucher besteht.
Die Sudd-Feuchtgebiete bilden eines der größten Sumpfsysteme der Erde und beherbergen während der Regenzeit eine Vielzahl von Zugvögeln. Schwimmende Vegetationsinseln blockieren regelmäßig die Wasserwege des Weißen Nils und erschweren die Navigation erheblich.
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