Nimule-Nationalpark, Nationalpark in Ost-Equatoria, Südsudan
Der Nimule-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in Südsudan mit Savannenwald, Hügeln und dichten Waldgebieten entlang des Weißen Nils. Das Gelände liegt auf etwa 640 Metern Höhe und erstreckt sich über mehrere verschiedene Lebensräume.
Das Gebiet wurde 1954 als Nationalpark gegründet und gehört zu den ersten Naturschutzmaßnahmen Südsudan nach der Unabhängigkeit. Diese Entscheidung markierte den Beginn des organisierten Schutzes für die natürlichen Ressourcen des Landes.
Die lokalen Gemeinschaften nutzen das Parkgebiet seit Generationen als Teil ihrer Lebensweise und haben tiefe Kenntnisse über die Pflanzen und Tiere dort. Sie praktizieren nachhaltige Methoden, die das Ökosystem schützen und ihre Traditionen bewahren.
Der Besuch erfordert offizielle Genehmigungen und sollte im Voraus organisiert werden, da die Anfahrt Koordination mit lokalen Behörden und Führern verlangt. Die beste Zeit zum Besuchen ist während der Trockenzeit, wenn die Wege zugänglicher sind.
Der Weiße Nil bildet die östliche Grenze über etwa 48 Kilometer Länge und erschafft einzigartige Lebensräume für Elefanten, Büffel und zahlreiche Vogelarten. Diese Flusslandschaft macht den Park zu einem wichtigen Korridor für große Tiermigrationen.
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