Nassau Hall, Historisches Kolonialgebäude an der Princeton Universität, Vereinigte Staaten.
Nassau Hall ist ein Gebäude im georgianischen Stil mit Wänden aus rotem Backstein, weißen Steineinfassungen und großen Fenstern, die symmetrisch über die drei Hauptgeschosse verteilt sind. Ein zentraler Turm mit Uhr krönt die Fassade, während seitliche Flügel dem Ganzen eine ausgewogene Form verleihen.
Der Saal wurde 1756 fertiggestellt und diente als größtes Universitätsgebäude der amerikanischen Kolonien. Im Jahr 1783 tagte hier für einige Monate der Kontinentalkongress, während dem George Washington einen Dankesbesuch abstattete.
Der Saal ist nach dem Haus Oranien-Nassau benannt, dessen Mitglied König Wilhelm III. von England war und das durch seine protestantische Tradition den Gründern als Vorbild diente. Studenten berühren beim Vorbeigehen oft die Eingangstür, da dies nach lokalem Glauben Glück bei Prüfungen bringen soll.
Besucher können das Gelände frei erkunden, während geführte Rundgänge über das Universitätsgelände Einblicke in die Innenräume gewähren. Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Wochentage außerhalb der Prüfungszeiten, wenn weniger Betrieb auf dem Campus herrscht.
Ein Gemälde von König Georg II. hing ursprünglich im Inneren, wurde aber während der Revolution durch ein Porträt von George Washington ersetzt. Die Glockentürme wurden mehrfach umgebaut und dienen heute noch als Orientierungspunkt auf dem Campus.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.