Palladium, Konzerthalle in East 14th Street, New York, Vereinigte Staaten.
Das Palladium war ein Veranstaltungsort an der East 14th Street in Manhattan, der Konzerte und Nachtleben in einem dreistöckigen Innenraum beherbergte. Die Haupthalle bot Platz für mehrere tausend Zuschauer mit Balkonen und einem großen Parkett.
Das Gebäude eröffnete Ende der 1920er Jahre als Kino und wechselte in den folgenden Jahrzehnten mehrfach seine Funktion. In den 1980er Jahren gestaltete ein japanischer Architekt den Raum für Musikveranstaltungen um, bevor das Haus Ende der 1990er Jahre schloss.
Der Name stammt aus der antiken griechischen Architektur und bezieht sich auf Tempel der Göttin Athena. Besucher konnten in den 1980er Jahren Wandgemälde und großformatige Arbeiten zeitgenössischer Künstler in den Foyers und Treppenhäusern betrachten.
Der Veranstaltungsort existiert heute nicht mehr und an seiner Stelle steht ein Wohnheim der nahegelegenen Universität. Wer sich für die Geschichte der New Yorker Musikszene interessiert, findet Fotos und Erinnerungsstücke in lokalen Archiven und Dokumentationen.
Manche Bands nahmen in den 1980er und 1990er Jahren Konzertaufnahmen in diesem Saal auf, die später als Alben oder Videos veröffentlicht wurden. Die Akustik und das mehrstöckige Layout machten den Ort bei Musikern für Live-Mitschnitte beliebt.
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