Rough Riders, Holzachterbahn in Coney Island, Brooklyn, Vereinigte Staaten.
Der Rough Riders war ein Holzachterbahn, der entlang der Bowery Street betrieben wurde und ein Schienensystem mit einer Kettenliftbahn und einem elektrischen Schienensystem nutzte. Der Achterbahn erforderte, dass die Betreiber nach dem anfänglichen Aufstieg die elektrische Stromversorgung abschalteten, wobei mechanische Ausfälle zu gefährlich hohen Geschwindigkeiten führten.
Der Achterbahn eröffnete 1907 und schloss 1916 nach mehreren Unfällen, darunter zwei größere Zwischenfälle in 1910 und 1915, die zum Tod von Fahrgästen führten. Diese Unfälle offenbarten die Grenzen der damaligen Sicherheitsstandards im Vergnügungspark-Design.
Die Fahrer des Coasters trugen Uniformen aus dem Spanisch-Amerikanischen Krieg, während die Fahrgäste während der Fahrt an Szenen vorbeikamen, die Ereignisse aus diesem Konflikt darstellten. Diese thematische Gestaltung machte den Coaster zu einem Erlebnis, das Geschichte und Unterhaltung miteinander verband.
Besucher sollten mit unvorhersehbarem Verhalten rechnen, da das Design der Strecke temperamentvoll war und mangelnde Sicherheitsvorkehrungen das Fahrerlebnis unzuverlässig machten. Wer sich für historische Fahrgeschäfte interessiert, sollte sich bewusst sein, dass die damaligen Sicherheitsstandards drastisch unter den modernen Anforderungen lagen.
Das Fahrgerat begann von einer erhöhten Position aus, nicht vom Boden, was es von den typischerweise schwerkraftgesteuerten Fahrten der Ära unterschied. Diese ungewöhnliche Anordnung machte es zu einer frühen Anwendung von elektrischer Kraft im Vergnügungsparkdesign.
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