Parachute Jump, Fallschirmturm in Coney Island, Vereinigte Staaten.
Der Parachute Jump ist ein Stahlturm mit einer Höhe von etwa 76 Metern und zwölf Auslegern an der Spitze, die einst Fallschirme für Abstiegsfahrten hielten. Die Konstruktion zeigt ein Beispiel für Vergnügungspark-Ingenieurskunst aus dem frühen 20. Jahrhundert mit robusten Stahlträgern und mechanischen Systemen zur Kontrolle der Fahrten.
Der Turm wurde 1939 für die Weltausstellung in New York gebaut und 1941 nach Coney Island verlegt, wo er bis in die 1960er Jahre betrieben wurde. Die Versetzung an einen neuen Ort spiegelt die Verlagerung der Vergnügungsparkeinrichtungen nach Brooklyn und deren Rolle in der Freizeitgeschichte der Stadt wider.
Der Turm war während seiner Betriebszeit ein Treffpunkt für Familien und ein Zeichen des Vergnügungsparklebens in Coney Island. Menschen kamen nicht nur zum Fallschirmsprung, sondern um Teil einer lebendigen Unterhaltungskultur zu sein, die den Strand damals prägte.
Der Turm ist heute ein Denkmal und kann von außen besichtigt werden, besonders beeindruckend beim Erkunden des Steeplechase-Parkgeländes. Der beste Blick ergibt sich von der Strandpromenade aus, wo die gesamte Konstruktion sichtbar ist und ihre Größe deutlich wird.
Der Turm wurde während seiner ersten Saison von der Life Savers-Bonbonfirma gesponsert, die ihn mit großen zuckerförmigen Verzierungen schmückte und als Anzeigenfläche nutzte. Diese Sponsoring-Strategie war einer der frühen Versuche, Marken direkt in Vergnügungsparkerlebnisse zu integrieren.
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