Fort Amsterdam, Niederländische Kolonialfestung in Lower Manhattan, Vereinigte Staaten.
Fort Amsterdam war eine niederländische Festung an der südlichsten Spitze von Manhattan und kontrollierte den Zugang zu Hudson und East River. Die Anlage bestand aus Steinwällen, Bastionen und Kasematten, die der Verteidigung und Verwaltung der Kolonie dienten.
Das Fort wurde 1625 gegründet und markierte den Beginn von Nieuw Amsterdam, das später zu New York City wurde. Es blieb das Zentrum der niederländischen Kontrolle, bis die Briten 1664 die Kolonie übernahmen.
Die Kapelle im Fort war das erste Gebäude der reformierten Kirche in Nordamerika und prägte das religiöse Leben der niederländischen Siedler. Sie spiegelte die Bedeutung des Glaubens in der frühen Kolonialgesellschaft wider.
Der Standort des ehemaligen Forts ist heute leicht zugänglich im Battery Park am südlichen Ende Manhattans. Man kann dort spazieren, die Aussicht auf den Hafen genießen und sich die historische Lage vorstellen, ohne besondere Ausrüstung oder Vorkehrungen zu benötigen.
Unter dem heutigen Battery Park sind Teile der alten Festungsmauern noch unter der Erde verborgen und wurden bei Ausgrabungen gefunden. Diese archäologischen Überreste zeigen, wie die ursprüngliche Struktur aussah, bevor sie dem modernen Park Platz machte.
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