Coney Island, Halbinsel im Süden von Brooklyn, New York
Coney Island ist eine Halbinsel im Süden von Brooklyn, New York, mit einem langen Sandstrand und einer Uferpromenade aus Holz direkt am Atlantik. Entlang der Promenade reihen sich Fahrgeschäfte, Imbissstände und alte Vergnügungseinrichtungen aneinander, die vor allem im Sommer in Betrieb sind.
Im frühen 19. Jahrhundert war Coney Island noch eine echte Insel, umgeben von Gezeitenwasser, und zog zunächst wohlhabende Besucher an, die in Strandhotels Urlaub machten. Als neue Bahnlinien die Anreise für alle ermöglichten, verwandelten sich die Strände in ein Vergnügungsgebiet für die gesamte Stadtbevölkerung.
Der Name der Halbinsel geht wahrscheinlich auf das niederländische Wort für Kaninchen zurück, da früher viele Wildkaninchen in den Dünen lebten. Die jährliche Mermaid Parade, bei der Menschen in bunten Kostümen durch die Straßen ziehen, ist heute eines der bekanntesten Sommerfeste von Brooklyn.
Der Strand und die Promenade sind kostenlos zugänglich, während für die Fahrgeschäfte im Luna Park Eintritt verlangt wird. Ein Besuch lohnt sich vor allem in den Sommermonaten, wenn alle Attraktionen geöffnet sind; außerhalb der Saison ist vieles geschlossen.
Einst stand an diesem Strand ein Hotel in Form eines riesigen Elefanten, das neu ankommende Einwanderer willkommen hieß, bevor die Freiheitsstatue gebaut wurde. Heute erinnert kaum etwas daran, aber dieser kuriose Bau war eines der ersten Wahrzeichen, die Reisende beim Einfahren in den Hafen von New York erblickten.
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