Coney Island, Unterhaltungsviertel am Meer in Brooklyn, Vereinigte Staaten
Coney Island ist ein Strandviertel im südlichen Brooklyn mit drei Kilometer Atlantikküste, einem hölzernen Steg, Vergnügungsanlagen und zahlreichen Essensständen. Der Sandstrand erstreckt sich vom Luna Park im Westen bis zum Sportanlage im Osten, während die Promenade parallel zum Wasser verläuft und Zugang zu Restaurants sowie Spielhallen bietet.
Mitte des 19. Jahrhunderts entstand hier ein Badeort für wohlhabende New Yorker, der sich nach dem Anschluss an das Bahnnetz 1868 zu einem Massenvergnügungsziel entwickelte. In den 1920er Jahren erreichte das Gebiet seinen Höhepunkt mit mehreren großen Freizeitparks, die Millionen Besucher pro Saison anzogen.
An Sommerwochenenden versammeln sich hier Einheimische und Familien aus der ganzen Stadt zum Baden, während die ufernahe Promenade zu allen Jahreszeiten von Spaziergängern und Sportlern genutzt wird. Straßenmusiker, Wahrsager und Künstler bieten entlang der Gehwege ihre Dienste an und tragen zur lebhaften Atmosphäre bei.
Der Strand ist während der Sommermonate am belebtesten, wobei die meisten Fahrgeschäfte und Attraktionen von Mai bis September geöffnet sind. Das Gebiet bleibt außerhalb der Saison zugänglich für Strandspaziergänge und Restaurantbesuche, obwohl viele Einrichtungen geschlossen bleiben.
Der Parachute Jump, ein 76 Meter hoher Fallschirmturm aus dem Jahr 1939, steht seit Jahrzehnten still und dient heute als beleuchtetes Wahrzeichen. Das Riesenrad Wonder Wheel dreht sich seit 1920 und bietet sowohl feststehende als auch schwingende Kabinen für unterschiedliche Fahrerlebnisse.
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