Đào Thịnh bronze jar, Bronzekrug im Nationalmuseum für vietnamesische Geschichte, Vietnam
Der Đào Thịnh Bronzekrug ist ein zylindrisches Gefäß, das an einer Stelle in der Nähe von Đào Thịnh Dorf gefunden wurde und heute im Nationalmuseum für Vietnamesische Geschichte aufbewahrt wird. Das Objekt hat einen höheren oberen Durchmesser von etwa 61 Zentimetern und einen etwas kleineren Bodendurchmesser von etwa 60 Zentimetern bei einer Höhe von 98 Zentimetern.
Das Gefäß wurde 1961 nach einem Erdrutsch an der Oberfläche eines Feldes unweit des Roten Flusses in der Nähe von Đào Thịnh Dorf in der Provinz Yen Bai freigelegt. Das Stück gehört zur Dong-Son-Periode und zeigt die Bronzeverarbeitungstechniken, die in jener Zeit in dieser Region verwendet wurden.
Das Gefäß zeigt vier Paare menschlicher Figuren auf seinem Deckel, die an die kunstvolle Gestaltung anderer Bronzeobjekte aus dieser Zeit erinnern. Diese Darstellungen spiegeln den künstlerischen Stil wider, der bei der Herstellung von Gebrauchsgegenständen dieser Epoche verwendet wurde.
Das Gefäß wird im Nationalmuseum für Vietnamesische Geschichte in Hanoi unter stabilen Bedingungen aufbewahrt, wo es zusammen mit anderen Bronzeobjekten derselben Epoche zu sehen ist. Bei einem Besuch kann man die feine Handwerkskunst aus nächster Nähe betrachten und mehr über die Bronze-Arbeiting-Techniken dieser Zeit erfahren.
Bei der Freilegung wurden im Inneren Asche, ein menschlicher Zahn und ein kleinerer Bronzebehälter entdeckt, was darauf hindeutet, dass das Gefäß sowohl als Grabbeigabe als auch als praktischer Behälter verwendet wurde. Diese Kombination von Grabgaben deutet auf die Bedeutung solcher Objekte in den Bestattungspraktiken dieser Kultur hin.
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